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Theater
GegenStand Theater
GegenStand zeigt englisches Stück. |
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Warum laufen Schüler Amok? Wie kommt es zu den blutigen Gewaltexzessen, wie in Erfurt vor drei Jahren oder wie in Littleton (USA)? Das Marburger Theater GegenStand hat sich der Problematik angenommen und unter dem Titel "Give a boy a gun" eine mobile Produktion für Klassenzimmer in englischer Sprache auf die Beine gestellt. Premiere feierte das gelungene drei Personen Stück in der Marburger Waggonhalle. Vorlage der Inszenierung ist der gleichnamige Jugendroman des amerikanischen Schriftstellers Morton Rhue, der mit dem Roman "Die Welle" bekannt wurde. Unter der Regie von Karin Winkelsträter zeigt "Give a boy a gun" ein Kaleidoskop von Szenen, die den Werdegang der Amokläufer nachzeichnen. Die Inszenierung schafft durch eine kongeniale Lichtregie Atmosphäre auf der kargen Bühne. Blaue Neonröhren simulieren Computerbildschirme und schaffen so mit einfachsten Mitteln kleine Kommunikationsinseln im dunklen Theatersaal. Inhaltlich überzeugt das Stück vor allem, weil es keine einfache Erklärung für den Amoklauf zu geben versucht. Am Ende bleibt ein Satz im Gedächtnis: "Sie hatten niemanden, der ihnen helfen konnte." Inga Berlin, Matt Dressler und Michael Klemm zeigen in verschiedenen Rollen Täter, Opfer, Lehrer und Eltern und erwecken so die leidvolle Geschichte eindrucksvoll zum Leben. Man kann das Theater GegenStand zu ihrer Idee nur beglückwünschen, dieses Stück in die Schulen zu bringen. Eine theaterpädagogische Nachbereitung soll im Anschluss an das Stück das Gespräch mit den Schülern suchen. [...] Schulen
können sich für Buchung und Information an Karin Winkelsträter unter (0
64 21) 88 63 51 wenden oder an Theater GegenStand unter |
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