ACTeasy Jugendtheaterclub Marburg e.V. wird 20 Jahre


JUBILÄUMSFEST

am Samstag, 26.10.2019 ab 12 Uhr im HLTM


ACTeasy Jugendtheaterclub Marburg e.V. wird 20 Jahre

 

Dazu erwartet euch ein buntes Programm:

 

12:00                  Interaktive Ausstellung mit Tanzstation, Fotoecke, Videos, Bandprobe zum Mithören

 

12:30                  Begrüßung durch die Gründungsmitglieder

  

13:00 – 14:00   „Theater Direkt“ mit Lorenz Hippe, Berlin

 

14:00 – 16:30   Workshop nach Wahl und Transition Theater mit Dominik Werner

 

17:00 – 18:30   Offizielle Grußworte aus der Politik

 

                           Ehemalige und Spielleiter*innen erzählen über „Theater sehen – Theater spielen und was

 

                           es bringt“ … Gesprächsrunde,

 

18:30                  Abendessen (Kantine)

 

19:30 – 20:30   Gastspiel „Konferenz der Vögel“  Theater Marabu Bonn

 

21:00 – 22:00   Musik mit “lifetime project”

 

22:00 – 24:00   Open Mic, Improspiele, Party

 

 

 

Weitere Informationen: www.ACTeasy.eu oder www.hltm.de

 

Kontakt: Karin Winkelsträter  0177-6785103  acteasy@power.ms

 

 


Theater direkt

 

 "Instant Theatre", "Theater Direkt" oder "Drama to go" ist eine Form der kollektiven Kreativität, bei der bis zu 100 Personen gemeinsam eine Geschichte erfinden und diese in 3 Akten in Szene gesetzt wird.

 

Der Spielleiter stellt Fragen, die Zuschauer antworten durch Zuruf. "Aus dem Dialog zwischen Spielleiter und Gruppe entsteht so der Handlungsstrang einer Geschichte, die vom Spielleiter zusammengefasst wird, ohne dass dieser eigene Formulierungen, Ideen und Vorschläge einbringen darf. Alle Antworten sind wahr und gehören zur Geschichte. Es entsteht ein zensurfreier Raum, der eine ideale Fläche für Gestaltung bietet." Alles ist freiwillig und nicht wiederholbar.

 

 Mit Lorenz Hippe
Theaterpädagoge BuT®, Autor, Dozent für Theaterpädagogik, Improvisation und Szenisches Schreiben

 


 Transition Theater  

Klimawandel - Wandelklima

 

Ein Forumtheaterstück zum Klimawandel

 

Die Hitzerekorde dieses und des letzten Sommers haben gezeigt, dass der Klimawandel ganz real ist. Jugendliche auf der ganzen Welt fordern, nun endlich konkrete Schritte zum Schutz des Klimas und des Lebens auf der Erde zu unternehmen.

 

Aber welche Möglichkeiten hat der einzelne Mensch, um zum Schutz des Klimas beizutragen? Was kann und muss vor Ort passieren? Und warum passiert häufig so wenig und sind Änderungen so schwer zu erreichen? Sieben Jugendliche aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf haben dazu ein Theaterstück entwickelt. Es handelt von zwei Schülerinnen die beschließen, ihr Leben zu ändern und etwas für den Klimaschutz zu tun: Plastikmüll vermeiden, weniger Fleisch essen und seltener das Elterntaxi nutzen. Und es handelt davon, welche – nicht immer nur positive - Reaktionen dies bei den Mitschüler*innen und den Eltern hervorruft.

 

Es ist aber kein klassisches Theater, dem die Zuschauer nur schweigend zuhören, sondern ein Forumtheater, bei dem das Publikum aufgefordert wird, sich einzumischen und mit kreativen Vorschlägen zur Lösung des Problems beizutragen.

 

Moderation: Dominik Werner, freiberuflicher Theaterpädagoge und Gründer des Transition Theaters. Schwerpunkte: Bildung für enkeltaugliche Entwicklung, Konflikttransformation und partizipative Theaterpägagogik

 


Junges Ensemble Marabu

Theater Marabu Bonn

 

„Die Konferenz der Vögel“ ist eine große mystische Dichtung der persischen Literatur. Sie wurde im 12. Jahrhundert von Farid ud-Din Attar im Iran verfasst.

 

In der Fabel treffen sich tausende Vögel, die den bedauernswerten Zustand der Welt beklagen, und beraten, was zu tun sei. Nach langem Hin und Her und vielen Ausreden beschließen sie, den Wundervogel Simurgh um Rat zu bitten, der auf dem Berg Kaf leben soll. Auf dem beschwerlichen Weg dorthin müssen die Vögel sieben Täler überwinden. Viele kehren um, viele verlieren das Ziel aus den Augen, viele bleiben auf der Strecke. Am Ende sind es nicht mehr als 30 Vögel, die der Antwort auf ihre Fragen ein Stück näher kommen.

 

In Anlehnung an diesen Mythos macht sich das Junge Ensemble Marabu auf die Reise und stellt sich den drängenden Fragen der Gegenwart. Wie ist eine andere Welt vorstellbar? Warum scheitern die Versuche zur nachhaltigen Veränderung? Was hindert uns oder macht uns Angst, unser Verhalten zu verändern? Was müssen wir überwinden und hinter uns lassen? Und sind wir bereit, unseren Lebensstil zu ändern, wenn das die Konsequenz ist für eine gerechte, humane und tolerante Gesellschaft?

 

 Ein Versuch zur Überwindung der Hindernisse, die uns abhalten, unser Wissen in Taten umzusetzen.

 

Künstlerische Leitung: Tina Jücker, Claus Overkamp

Kostüme: Regina Rösing

Theaterpädagogik: Melina Delpho

Lichtdesign: Bene Neustein

Spiel: Luisa Becher, Melina Delpho, Kai Gerschlauer, Leander Kessel, Heike Kubotsch, Nele Marggraf, Alexander Preis, Sonja Nellinger, Sophia Reifenrath, Niklas Schnell

Dauer: 60 Minuten

Fotos: Ursula Kaufmann

 


 Lifetime Project

 

Das „Lifetime Project“ ist handgemachte Covermusik von jetzt bis damals. Zwei markante Stimmen, eine akustische Gitarre und ein Cajon interpretieren mit großer Leidenschaft Songs aus Rock und Pop, manchmal gesellt sich auch noch ein Akkordeon dazu. Das Publikum begibt sich auf eine Reise von den Beatles über Robbie Williams bis hin zu Ed Sheeran. Heiko Forro und Kevin Barth kennen sich seit 15 Jahren und machen genauso lange gemeinsam in verschiedenen Projekten Musik. Auch wenn ihre Wohnorte inzwischen rund 200 KM auseinander liegen, können sie es nicht lassen, auf der Bühne zu stehen. Deshalb wurde das „Lifetime Project“ ins Leben gerufen. Ab und zu wird die Formation auch durch Gastmusiker erweitert, Überraschungen sind also jedes Mal aufs Neue möglich.

 

Heiko Forro: Veranstaltungstechniker, Musiker

Kevin Barth